VALENTIN HUBER

Meine Themen

Politik heißt anpacken

Politik bedeutet für mich, Verantwortung zu übernehmen und unsere Stadt und unseren Landkreis so zu gestalten, dass sich das Leben der Menschen spürbar verbessert. Ich will nicht nur mitreden, sondern anpacken – dort, wo Entscheidungen konkret etwas bewirken. In meiner Arbeit für unseren Bundestagsabgeordneten konnte ich hautnah erleben, wie Politik funktioniert, wenn man sie ernsthaft betreibt: wie Ausschüsse arbeiten, wie Themen vorbereitet werden und wie man von Berlin aus Projekte für die eigene Region anstoßen kann.
Mich beeindruckt an der Politik, wie nah sie eigentlich ist. Vieles entsteht nicht „da oben“, sondern hier – im Alltag, im Gespräch, mitten unter uns. Ich glaube daran, dass Politik Wirkung hat, wenn man sie mit Überzeugung macht. Wer Verantwortung trägt, muss zuhören, sachlich bleiben und den Mut haben, Entscheidungen zu treffen. Für mich heißt das: nicht über andere reden, sondern Lösungen suchen, die unserer Stadt und unserem Landkreis guttun. 

„Demokratie mitgestalten – aus Verantwortung.“
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Wirtschaft heißt Vertrauen in die eigenen Kräfte

Unsere Region lebt von Menschen, die anpacken, von Handwerkern, Landwirten, Gründern und Mittelständlern, die Verantwortung übernehmen und Ideen in die Tat umsetzen. 
In Dinkelsbühl werden viele Projekte von heimischen Unternehmen getragen. Das ist für mich eines der Erfolgsgeheimnisse: dass die Menschen hier an ihre Stadt glauben und investieren. Man sieht das bei vielen Themen, von der Energiewende bis zur Stadtentwicklung. Landwirte bauen auf ihren Höfen Fernwärmeanlagen oder Nahwärmenetze, die ganze Orte versorgen. 
Das ist regionale Wertschöpfung im besten Sinn. Und sie gelingt, weil man hier aufeinander vertraut.
Gleichzeitig sehe ich, wie viel Potenzial in den jungen Gründerinnen und Gründern steckt. Seit Corona haben sich Arbeitsformen verändert, Homeoffice und digitale Netzwerke eröffnen neue Wege. Wenn wir diese Menschen mit günstigen Räumen, funktionierender Infrastruktur und Beratung unterstützen, bleiben sie hier und stärken unsere Region. Wirtschaft heißt für mich, Chancen zu schaffen – für die, die neue Ideen haben, und für die, die seit Generationen Verantwortung tragen. Beides gehört zusammen: Innovation und Verwurzelung. 

Familien, Wohnen & Bildung –
Lebensqualität beginnt vor OrT

Familien sind das Herz unserer Region. Damit sie hier gut leben können, braucht es verlässliche Betreuung, bezahlbaren Wohnraum und Schulen, die mit der Zeit gehen. Ich sehe, dass sich die Lebensrealität verändert hat: Heute wollen beide Elternteile berufstätig sein. Dafür müssen Betreuungsangebote flexibler und besser ausgestattet sein. Die Menschen, die diese Arbeit leisten – Erzieherinnen, Kinderpfleger, Lehrkräfte – verdienen mehr Anerkennung. Sie tragen eine enorme Verantwortung und prägen die Zukunft der heranwachsenden Generation.
Beim Wohnen wünsche ich mir mehr Pragmatismus. Ich erlebe, dass Verfahren oft zu lange dauern, weil zu viel diskutiert und zu wenig entschieden wird. Wer hier leben und bleiben möchte, soll bauen dürfen – schnell, klar, unkompliziert. Natürlich müssen Umweltaspekte berücksichtigt werden, aber am Ende geht es um Ausgleich und Augenmaß. 

Das Thema Wohnen entwickelt sich zunehmend zu einer der zentralen Herausforderungen. Durch die Attraktivität unserer Stadt sind die Preise gestiegen, doch die Einkommen bleiben gleich. Deshalb setze ich mich dafür ein, dass Projekte wie der soziale Wohnungsbau im Gaisfeld weitergeführt werden. 
Und Bildung? Der Landkreis hat in den vergangenen Jahren stark investiert: neue oder sanierte Schulen in Feuchtwangen, Heilsbronn und Dinkelsbühl. Wichtig ist mir, dass Kinder und Jugendliche moderne Ausstattung, digitale Lernmöglichkeiten und gute Lehrerinnen und Lehrer haben. Bildung ist mehr als Stoffvermittlung – sie bereitet aufs Leben vor.

Infrastruktur & Mobilität –
Zukunft braucht Verbindungen

Eine starke Region braucht gute Verbindungen – digital, auf der Straße und auf der Schiene. Trotz aller Unterstützung für Bahn und Bus: Im ländlichen Raum bleibt das Auto für viele Menschen unverzichtbar. Aber wo es möglich ist, will ich den öffentlichen Nahverkehr attraktiver machen – mit schnellen, verlässlichen Verbindungen zwischen Dinkelsbühl, Ansbach und den umliegenden Gemeinden. 
Ein zentrales Ziel ist für mich die Bahnreaktivierung. Ich bin überzeugt, dass Züge hier wieder fahren können – direkt von Dinkelsbühl nach Dombühl und weiter. Leere Busse, die keiner nutzt, helfen niemandem. Wir brauchen Lösungen, die praktisch sind und angenommen werden. 
Auch bei der Straßeninfrastruktur müssen wir weiterdenken. Die B25-Ortsumfahrung in Dinkelsbühl ist ein Beispiel dafür, dass man Projekte nicht ewig aufschieben darf. Ich sehe, wie wichtig es ist, Lärm und Verkehr aus der Stadt herauszubringen. Über Details kann man streiten, aber entscheidend ist: Sie kommt. 
Was mich oft frustriert, ist, wie lange es dauert, bis Entscheidungen umgesetzt werden. Wir verlieren Zeit in Bürokratie und Abstimmungen, statt mutig zu entscheiden. Ministerien und Verwaltungen sollten öfter raus zu den Menschen gehen und sehen, worum es wirklich geht. Ich wünsche mir eine Infrastrukturpolitik, die zuhört, versteht und umsetzt – statt zu prüfen, warum etwas nicht geht. Zukunft braucht Verbindungen, nicht Hürden.


Junge Generation & Zukunft der Region –
Heimat als Gefühl

Ich wünsche mir, dass junge Menschen ihre Zukunft hier finden – in Dinkelsbühl, im Landkreis Ansbach, in unserer Heimat. Dafür brauchen sie Perspektiven: gute Jobs, bezahlbaren Wohnraum, schnelles Internet und ein Umfeld, in dem man sich wohlfühlt. 
Heimat ist für mich mehr als ein Ort – Heimat ist ein Gefühl. 
Ein Gefühl, das wächst, wenn man sich einbringt. Je mehr man investiert, desto stärker wird das Heimatgefühl. Ich sehe das, wenn ich durch die Dörfer fahre, bei Vereinen vorbeischaue oder mit jungen Leuten spreche, die hier etwas aufbauen wollen. Dieses Engagement macht unsere Region lebendig. 
Wir müssen jungen Talenten zeigen, dass sie hier willkommen sind, ob sie aus der Region stammen oder von außen kommen. Wer gründen will, soll hier offene Türen finden. Wer Lust hat, sich mit Ideen, Know-how und Schaffenskraft einzubringen, bereichert Dinkelsbühl und unseren Landkreis Ansbach. Heimat ist für mich, wenn Menschen sich gegenseitig stärken – und nicht nur nebeneinander, sondern miteinander leben. 

Heimat & Werte – Verantwortung
verbindet Generationen

Verantwortung endet für mich nicht bei der eigenen Generation. Ich möchte, dass auch in zehn oder zwanzig Jahren noch das lebendig ist, was unsere Region stark macht: das Handwerk, die Gemeinschaft, der Sinn für Zusammenhalt. 
Wenn ich morgens in eine Bäckerei gehe, sehe ich, wie viel Liebe und Wissen in jedem Handgriff steckt. Viele Betriebe stehen vor der Frage, ob sie Nachfolger finden. Ich will, dass junge Menschen wieder Lust bekommen, diese Berufe zu ergreifen – weil sie Sinn stiften und Zukunft haben. 
Ich glaube daran, dass sich Tradition und Fortschritt nicht ausschließen. Wer seine Wurzeln kennt, kann Neues wagen, ohne das Alte zu verlieren. Verantwortung heißt für mich, an die Zukunft zu denken, ohne die Gegenwart aus dem Blick zu verlieren, und das gilt für Politik, Wirtschaft und unser tägliches Miteinander. 
Ich möchte, dass die Menschen hier sagen können: Wir sind stolz auf unsere Stadt, auf unseren Landkreis – weil wir füreinander da sind. Diese Haltung verbindet Generationen. Sie ist der rote Faden, der Dinkelsbühl und unsere Region zusammenhält.